Es ist mal wieder soweit. Ab und an werfen Autoren sich Stöckchen zu, um sie aufzufangen, mit ihnen zu spielen und dann weiterzuwerfen. Diesmal habe ich das Glück gehabt, auch eines zu fangen 😉 Vielen Dank, liebe Hope Cavendish 🙂

Ich habe die Ehre, zehn von ihr gestellte Fragen zu beantworten, was ich mit dem größten Vergnügen tue 🙂

 

Gab es ein besonderes Erlebnis, das Dich zum Autor / zur Autorin gemacht hat? Wann wusstest Du, dass Du Geschichten schreiben und auch veröffentlichen möchtest?

Der Moment, in dem die Geschichte um das Nilamrut vor meinem inneren Auge auftauchte, war ein Besonderer. Denn da hab ich gewusst – ich schreibe ein Buch. Tja, und was soll ich sagen? Mittlerweile sind es schon vier und das fünfte steht kurz vor der Veröffentlichung J

 

Achtest Du beim Lesen von Büchern auf andere Dinge, seitdem Du selbst Autor/Autorin bist? Worin besteht der Unterschied?

Ja, leider. Ich achte schon auf unnötige Längen, Wiederholungen, Sprache und Stil. Das ist witzig. Man sieht die Bücher mit anderen Augen. Wenn eine Geschichte mich aber richtig packt, also von Anfang an – dann kann ich auch abschalten und einfach nur eintauchen.

 

Wo findest Du die Inspiration für Deine Geschichten?

Überall. In einzelnen Worten, in Handlungen, in Gegenständen, Alltagssituationen. Alles, was in mir, mit mir und um mich herum passiert, kann eine neue Idee  in meinem Kopf auslösen.

 

Gibt es ein Thema, über das Du gerne einmal schreiben würdest, an das Du Dich aber noch nicht herangetraut hast? Welches wäre das?

Ich liebe Psychothriller und finde es faszinierend, wie die Autoren auf diese „kranken“ Ideen kommen. Allerdings glaube ich auch nicht, dass ich mich jemals an dieses Genre heranwagen würde – dafür habe ich einen zu anderen Schreibstil. Aber man soll ja niemals nie sagen 😉

 

Worüber würdest Du niemals schreiben und warum?

Gay Romance. Das ist definitiv nicht mein Thema und die Fantasy, um mir auszumalen … nein. Da lasse ich lieber die Finger von, denn es gibt einfach Dinge – die kann ich nicht 😉

 

Welchen Stellenwert hat für Dich die Recherche und macht sie Dir Spaß?

Das kommt auf die Geschichte an, die ich schreibe. Bei meiner Trilogie war viel Recherche nötig und die hat mir auch wirklich Spaß gemacht. Ich habe einiges über den Staat und die Geschichte Mains gelernt 😉

Wenn ich über etwas schreibe, worüber ich nicht genau Bescheid weiß, dann ist Recherche unbedingt nötig, um die Geschichte so authentisch wie möglich zu schreiben. Egal ob es um die Umgebung geht oder die Kaffeesorte, die dort getrunken wird.

 

Wenn Du in die Rolle einer Deiner Romanfiguren schlüpfen könntest, welche wäre das und warum?

Ich würde gerne mal in Levians Rolle schlüpfen. Er ist einer der Protas aus der Nilamrut Trilogie.
Warum? Er ist unsterblich. Das reicht 🙂

 

Was ist Deiner Ansicht nach die wichtigste Nervennahrung für Autoren?

Kaffee 😀

 

Gibt es etwas, das Du angehenden Autoren unbedingt raten würdest? Welcher Ratschlag wäre dies?

Schreiben. Schreiben. Schreiben. Und kritikfähig, lernfähig, wissbegierig und aufmerksam sein.

 

Was würdest Du Deinen Lesern gerne einmal mitteilen?

Das ich verdammt dankbar dafür bin, dass sie meine Bücher lesen und mir damit den Grund liefern, jeden Tag weiterzumachen. Danke! Ohne euch wäre ich nichts.

 

Eigentlich endet der Stöckchenwurf damit, dass man ihn an andere Autoren weiterwirft. Doch alle, die infrage kämen, sind bereits versorgt. Daher belasse ich es dabei, nur die Fragen zu beantworten 😉

Ich hoffe, es hat euch ein bisschen gefallen 🙂